Arbeitsgemeinschaften

Die AG „Schüler helfen Schülern" stellt sich vor

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Wir möchten einen offenen und freundschaftlichen Umgang untereinander erreichen, damit sich das allgemeine Schulklima noch über die bisher vorhanden Maße verbessern kann. Das Rhein-Wied-Gymnasium begleitet seine Schüler ab Klasse 5 bis zur Vollendung des Abiturs. Verschiedene Modelle prägen dabei die Kinder und Jugendliche im Laufe ihrer Entwicklung zu individuellen Persönlichkeiten. Zu den Modellen zählen der so genannte Klassenrat, die Moderatoren und die Schülervertretung.

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Der Klassenrat wurde im Jahr 2008 am Rhein-Wied-Gymnasium ins Leben gerufen und bezieht sich auf die Klassenstufen 5 und 6. Er ist vergleichbar mit einer Gesprächsrunde, die regelmäßig stattfindet und ritualisiert abläuft. Dies ist sehr wichtig für die Entwicklung der jungen Leute, da der immer wiederkehrende Ablauf den SchülerInnen eine feste Struktur vermittelt. Innerhalb einer Verfügungsstunde werden Probleme (dazu zählen Probleme bei Sitzordnung, Prügeleien, Sauberkeit, etc.) besprochen und nach Lösungsansätzen gesucht. Dabei steht die eigenständige Klärung des Konfliktes durch die Schüler im Vordergrund. Die Lehrkraft spielt lediglich eine Nebenrolle und sollte nur in äußersten Notfällen als Schlichter einspringen. Der Klassenrat ist aus vielen Sichten sehr hilfreich und positiv:

 

  • Erlernen demokratischer Verhaltensweisen, aktives Zuhören, Rücksichtnahme und Selbstständigkeit
  • Vertreten der eigenen Meinung und Respektieren anderer Gedanken und Ideen
  • Eigenständiges und individuelles Entwickeln von Beschlüssen und Lösungen
  • Beschluss tragfähiger Kompromissen.
  • Verbesserung des Arbeitsklimas innerhalb des Klassenverbandes
  • Lehrpersonal wird nicht mehr als Schiedsrichter, Friedenstifter oder Problemlöser angesehen

Die Moderation und Streitschlichtung ist der nächste Weg nach dem Klassenrat, den ein Schüler einschlagen kann. In Einzelfällen bietet meine Schule dieses Modell allerdings auch schon ab Klasse 5 an.

Wir Moderatoren sind eine Gruppe von achtzehn aktiven Mitgliedern, die sich aus SchülerInnen der Klassen 5 bis 12 und einigen Lehrern zusammensetzen. Durch Kuchenverkäufe verdienten wir uns u.a. Geld für eine qualifizierte Ausbildung durch Dr. Wildfeuer. Aber auch die Einrichtung unseres eigenen Streitschlichterraums gehörte zu einem der Highlights, das die Gruppe noch mehr zusammen schweißen ließ. Zu unseren bisherigen Aufgabenbereichen zählte zudem die Organisation von gewaltpräventiven Theaterstücken. Auch stieß unser selbstgeschriebenes Theaterstück auf rege Begeisterung bei verschiedenen Aufführungen. Besonders auf dem Landesdemokratietag in Ingelheim und bei Ministerpräsident Kurt Beck in der Staatskanzlei, Mainz konnten wir unsere Arbeit präsentieren. So arbeiten wir auch aktiv an weiteren künstlerischen Projekten, wie ein farbiges Schulleitsystem sowie unserem Film zum Thema Mobbing („Gedankengang“). Des Weiteren hatten Anfang des Jahres fünf SchülerInnen unserer Arbeitsgemeinschaft die Möglichkeit als Juroren beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für Politische Bildung teilzunehmen.

Jetzt werben unsere fünf Jury-Mitglieder landesweit im Heft zum Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung:

  • Ein Flyer des RWG als Modellschule für Partizipation und Demokratie
  • Pressebericht der Rhein-Zeitung
  • Ein im Rahmen des Wettbewerbes "Mobbingfreie Schule" prämiertes Gedicht von Vanessa Driesch

 

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Manch einer fragt sich vielleicht, wie man stufenübergreifende gewaltpräventive Aktivitäten gestalten kann.

In der Orientierungsstufe wird vor allem der Klassenrat eingesetzt. Falls dieser einmal nicht weiter weiß und auf keinen Lösungsansatz kommt, kann er sich an uns Moderatoren wenden. Wir übernehmen des Weiteren Patenschaften mit den Schülern, die neu in die Schule kommen. Aber auch ein Projekt am Ende der 6. Klasse mit einem gewaltpräventiven Thema soll die jungen Schüler zu einer demokratischen Verhaltensweise leiten. Unterstützt wird dies vor allem durch Theateraufführungen, deren Themen sich um Konflikte, Mobbing und Gewalt drehen. Die Schülern sollen die Möglichkeit geboten bekommen, selber zu sehen, was sich aus einem falschen Verhalten entwickeln kann.

Aber auch die Eltern selber müssen direkt angesprochen werden. So leiten wir Elternabende, um dort über unsere Tätigkeit als Moderatoren zu informieren.

Für ihre Arbeit erhielt die AG Auszeichnungen und Dankesschreiben, die man sich im Anahng betrachten kann.

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icon Auszeichnungen.pdf[Auszeichnungen und Dankesschreiben]625 Kb
icon bPbDankschreiben.PDF[Dankesschreiben der Bundeszentrale für politische Bildung]925 Kb

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