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„Es fing damit an, dass mir mein DS-Schüler Fabian Jacob vor den Herbstferien in der MSS 11 einen USB-Stick in die Hand drückte und sagte: ‚Ich habe hier einen kleinen Film gemacht. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir ein Feedback geben könnten,‘“ erinnert sich Christine Aßmann. Der Film habe sie so beeindruckt, dass sie kurzerhand entschieden habe, einen Exkurs zu machen, der die Unterschiede von Theater und Film behandelt. In Gruppen erarbeiteten die DS-Schülerinnen und -Schüler, die sich bisher mit den theatralen Ausdrucksträgern beschäftigt hatten, welche Möglichkeiten und Mittel der Film einsetzt, um Bedeutung zu kommunizieren.

„Fabian hat ein besonderes Talent und ich habe überlegt, wie ich dieses im schulischen Rahmen weiter fördern kann. Dann kam mir die Idee und ich fragte den Kurs, ob Interesse daran bestünde, einen Imagefilm für unsere Schule zu drehen“, erzählt Christine Aßmann, die den Jugendlichen deutlich machte, dass dies ein langwieriger Prozess werden und einen hohen Arbeitseinsatz verlangen würde.

Fabian Jacob: „Wir waren sofort begeistert von der Idee. Frau Aßmann hat mit uns verschiedene Imagefilme anderer Schulen und Lokalitäten angeschaut und wir haben gemeinsam besprochen, worauf es dabei ankommt.“

„Eine erste Hürde kam auf, als wir entscheiden sollten, ob wir eine Geschichte erzählen wollen mit fiktionalen Figuren und Kameraeinstellungen aus der Ego-Perspektive“, erklärt Sebastian Basch, „oder ob es eher eine abstrakte Film-Collage werden sollte.“

Kurzerhand teilte die Lehrerin den DS-Kurs in zwei Gruppen, weil beides irgendwie „reizvoll“ war. So entwickelte ein Teil der Jugendlichen ein Konzept für einen Imagefilm, der sich gezielt an Kinder aus den Grundschulen richtet und daher in kindgerechter Form Figuren einführt, die einer neuen Schülerin das RWG vorstellen. Die andere Hälfte des Kurses konzentrierte sich auf einen Film für „die Großen“, der die vielen Vorteile einer Oberstufen-Schullaufbahn am RWG zeigen sollte.

„Es fielen uns sofort ganz viele Orte und Plätze ein, die wir filmen wollten“, erinnert sich Constantin Deraniyagala. „Die Bibliothek, die Turnhalle, der DS-Raum, die Smartboardräume sollten unbedingt dabei sein, aber auch die Schulhöfe oder Impressionen von Schulfesten und Sportturnieren“, fügt Alexandra Hoffmann an. „Und die AG Deutsch für Refugees wollten wir auch kurz zeigen.“

Michelle Jaschke: „Frau Aßmann gab uns immer drei Stunden Zeit, um an den Konzepten weiterzuarbeiten und danach haben wir uns jedes Mal im Plenum zusammengesetzt und der jeweils anderen Gruppe unsere Ergebnisse vorgestellt. Manches wurde dann noch einmal gemeinsam korrigiert, aber Vieles ließ sich tatsächlich so umsetzen, wie es in der Gruppe besprochen worden war.“

„Als das Konzept stand und wir wussten, was, wen wir wo filmen wollten, überlegten wir uns Interviewfragen“, berichtet Melisa Cevik. Fabian ergänzt: „Und dann begannen Sebastian und ich mit den Filmaufnahmen.“

„Mir hat das Drehen der Szenen mit unseren Kinder-Darstellern Lara Spiekermann (7a), Valentina Leu (7b) und Tim Vomweg (7d) am meisten Spaß gemacht“, erklärt Valerie Leu. „Die haben das wirklich gut gemacht.“

„Eine echte Herausforderung war allerdings die Szene, in der wir die Schüler der 10. Klassen und der MSS 12 auf dem Außenhof filmen wollten, wie sie gemeinsam die Buchstaben „RWG“ formen und in die Kamera winken“, lacht Dorothea Ens. „Wir haben länger gebraucht, als die angekündigten 20 Minuten, aber insgesamt hat alles geklappt.“

Für die Filmproduzenten, Fabian Jacob und Sebastian Basch, stellte es sich abschließend als große Herausforderung heraus, aus dem gesammelten Filmmaterial jeweils einen kurzen Imagefilm zu schneiden. Die Auswahl zwischen allen sehr gelungenen Aufnahmen fiel den talentierten jungen Männern schwer. Einiges musste im Anschluss daran neu vertont werden. Als Abschlussprodukt einer zwei Schuljahre übergreifenden Unterrichtsreihe ist der DS-Kurs 12 ds-1 nun sehr stolz, die beiden Imagefilme der Schulöffentlichkeit zum ersten Mal am kommenden Infotag, Samstag, dem 12. Januar 2019, um 11:20 Uhr und um 12:10 Uhr in Raum 210 zu zeigen.

 

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