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20180917 GDNAeVom 14. bis zum 17. September 2018 hatte ich die Möglichkeit durch ein Stipendium der Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung an der 130. Tagung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte in Saarbrücken teilzunehmen. Die Tagung hatte als Überthema die Digitalisierung der Wissenschaften, wobei jeweils drei Redner jeder Disziplin (Informatik/Technik, Physik, Medizin, Biologie und Chemie) interessante Vorträge mit neuesten Forschungsergebnissen gehalten haben. Außerdem wurde bei der Eröffnungsveranstaltung, neben der Rede des Ministerpräsidenten des Saarlandes, die Alexander-von-Humboldt-Medaille für besondere Verdienste um die GDNÄ verliehen. Die GDNÄ ist die größte und älteste interdisziplinäre Wissenschaftsvereinigung Deutschlands.

Bei der Tagung wurden uns, 150 Stipendiaten von 80 Schulen, auch die Möglichkeit gegeben, selber wissenschaftliche Themen vorzustellen, nämlich im Rahmen der Veranstaltung „Wissenschaft in 5 Minuten“, bei der neun wissenschaftliche Fragestellungen in Kurzvorträgen von Schülern präsentiert wurden. Am Ende der Veranstaltung hat das Publikum dann abgestimmt, welche Vorträge die drei besten waren, da es für diese auch attraktive Geldpreise gab als Anerkennung für die Leistungen der Schüler. Des Weiteren wurden für uns Sonderführungen in den örtlich ansässigen Forschungseinrichtungen organisiert, zum Beispiel beim Max-Planck-Institut für Informatik, dem Fraunhofer-Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren (Fraunhofer-IZFP) oder dem Helmholtz-Zentrum für pharmazeutische Forschung (HIPS). Herr Mühlenhoff, der Leiter des Schülerprogramms, hat am Sonntag für uns in der Mittagspause eine Studienberatung mit fünf Professoren organisiert: Jeder Professor hat kurz seinen Fachbereich vorgestellt und aufgezeigt, welche Fähigkeiten für das jeweilige Studium benötigt werden. Nach den kurzen Vorstellungen wurde uns sehr viel Zeit gegeben, individuelle Fragen an die Professoren zu stellen, welche dann auch detailliert beantwortet wurden. Dadurch haben wir einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Studiengänge bekommen, auch konnten wir uns mit den studentischen Helfern über ihr Studium austauschen, welches auch einen Einblick aus Sicht eines Studierenden ermöglichte. 

Auch gab es ein sehr umfangreiches Abendprogramm: Am Freitagabend sind wir alle zusammen nach der Session in der Universität in der Stadt Essen gegangen. Ein Höhepunkt war der Vortrag von dem Nobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing, der 1985 den Nobelpreis in Physik gewonnen hat, im Staatstheater Saarbrücken. Herr von Klitzing hielt einen Vortrag über die Neudefinition des Kilogramms bzw. des gesamten SI-Einheitensystems. Anschließend wurde das Ballettstück 27'' 52' von dem tschechischen Choreographen Jirí Kilián aufgeführt. Am Sonntag waren wir in der barocken Ludwigskirche zum Festkonzert, dessen Thema eine Reise durch die Musikgeschichte von Hildegard von Bingen bis zu einer Neuinterpretation von Bach, dem Triathlon, war.

An dieser Stelle möchte ich der Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung und der GDNÄ danken, dass sie mir bzw. uns die Möglichkeit gegeben haben an der Versammlung teilzunehmen und neue Kontakte zu anderen Schülern zu knüpfen. Auch möchte ich mich ausdrücklich sowohl bei Herrn Mühlenhoff mit seinen studentischen Helfern für die vorbildliche Organisation, als auch Frau Baumgartner für die Nominierung bedanken. Die Tagung war eine sehr schöne Erfahrung für mich, da ich mit anderen gleichgesinnten Schülern ins Gespräch gekommen bin, aber auch die Möglichkeit hatte mit vielen Professoren über Ihre Forschungsarbeiten zu sprechen und über diese zu diskutieren. Dadurch habe ich meinen Horizont sehr erweitert und neue Kontakte geknüpft.

 

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