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09 20180614 LoewenherzChor 75 und die Singklassen 5a, b, c, d, e und Klasse 6d luden zu einer spektakulären Musicalaufführung am Mittwoch, den 13., und Donnerstag, den 14. Juni 2018, in die Aula ein. Mittelalterliche Instrumentalklänge ertönten zu Beginn und ließen den aufmerksamen Zuhörer in die Vergangenheit reisen.

Hieronymus, ein Medicus (Nadja Echtermann, 6a), sowie sein Sohn Leonardo – gespielt von Benjamin Rasbach aus der Klasse 6c – werden von der Inquisition im Jahre 1348 verfolgt. Aber mit Hilfe eines magischen Amuletts gelingt Leonardo die Flucht in unsere Gegenwart. Um seinen Vater zu retten, muss Leonardo jedoch wieder in die Vergangenheit zurückkehren. Die Zeitreisen wurden von Akustik- und Lichtsignalen des Technikteams (Philipp Stemmle und Namo Faizollah) untermalt, so dass es währenddessen in der Aula gewaltig blitzte und donnerte. Ruhigere Solonummern bzw. Balladen wie beispielsweise Stern in dunkler Nacht gesungen von Hieronymus und seinem Sohn, Du bist nicht allein oder auch das O Fortuna von Benjamin Rasbach als Leonardo sauber und klar gesungen, berührte die Zuhörer sehr. Beide Soli wechselten sich mit Choreinwürfen ab oder waren mit ihnen verflochten – beim O Fortuna konnte der Zuhörer das Dies-Irae-Thema mit seiner schwer lastenden Kreuzmelodik erkennen.

Schizzo (Anna-Lena Kalkofen, 7c), der Anführer der „Bösen“, durchkreuzt jedoch ständig Leonardos Vorhaben, das magische Amulett zu finden, das beim Zeitsprung verloren ging. Er stellte sich und die rücksichtslose Haltung seiner Bande in den zwei Rap-Nummern Wir sind die Könige und Immer wieder widerlich gesanglich aber auch schauspielerisch gekonnt und überzeugend dar. Der Chor stimmte auch bei diesen Liedern mit dem Refrain mit vollem und ausgewogenem Klang mit ein. 

Mit Hilfe von sechs Freunden – dem sogenannten Club der „Loser“ – kann nur der Zauber des Amuletts wirken. Nach einem gemeinsamen Schwur der Freunde immer zusammenzustehen, wurde nun in einem orientalisch klingendem wirkungsvollen Tüchertanz die magische Zahl Sieben noch einmal besungen. Nachdem die „böse Bande“ besiegt und der Zeitsprung Leonardos gelungen ist, wird Schizzo im groovigen Popsong Da ist die Tür nicht nur verbal auch von seinen zwei einzigen Kumpels „hinausgeworfen“. Alle gemeinsam haben ihre eigene Angst überwunden und besingen dies im letzten Lied Löwenherz. Der Chor 75 und die Singklassen stimmten kräftig und mitreißend in den Chor mit ein. Eine kleine Band bestehend aus Klavier (K. Fölster) und Keyboard (W. Steines), Percussion (B. Girod), E-Bass (J. Brandau) und Violine (Jonas Popp, 7a) unterstützte die Songs. 

Eine tolle Aufführung – mit vielen Gesang- und Schauspieltalenten, die sich hoffentlich in den kommenden Jahren mit immer wieder neuen spannenden und unterhaltsamen Musicals und vielen begeisterten Schauspielern und Sängern der Klassen 5-8 wiederholt.

 

 

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