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20171202 Monoid PreistraegerMitHerrnZenderUndHerrnGrunerNach drei Jahren erhielt wieder ein Schüler des Rhein-Wied-Gymnasiums den Mathematikpreis Goldenes M. Matthias Bergen, Schüler der MSS 13, wurde mit dem höchsten Preis, den es beim Wettbewerb der Mathematikzeitschrift Monoid zu gewinnen gibt, ausgezeichnet. Vor drei Jahren erhielt Janina Vogl die Auszeichnung.

Doch nicht nur Matthias war erfolgreich. So erhielt Vinh-An Pham (MSS 13) einen herausragenden 1. Preis,  Verena Rüsing (MSS 13) und Emily Kievskiy (8c) bekamen für ihre tollen Leistungen einen 2. Preis und Darleen Baum (MSS 12) und Gloria Schrepf (9d) wurden mit einem 4. Preis geehrt. Einige der Preisträger wurden schon zum wiederholten Mal ausgezeichnet.

Die Monoid-Feier fand am Karolinengymnasium Frankenthal statt. Bei seiner Begrüßung brachte der gastgebende Schulleiter Dr. Christian Bayer auf den Punkt, was viele der Anwesenden sicher dachten: „Gönnen wir uns einen schönen Tag mit Mathematik.“
Auch die Redaktionsleiter von Monoid, Dr. Cynthia Hog-Angeloni und Marcel Gruner, begrüßten die Gäste. Marcel Gruner freute sich: „Es ist toll, dass sich so viele Jugendliche in Ihrer Freizeit mit Freude und Spaß mit Mathematik beschäftigen und an komplizierten Aufgaben knobeln. Das geht nur mit Ausdauer und Fleiß. Eine sehr große Leistung, die man gar nicht genug würdigen kann.“

So hatte jeder Preisträger seinen Preis und Anerkennung verdient. Gestiftet wurden die Preise vom Verein der Freunde der Mathematik an der Johannes Gutenberg-Universität.
Mathematisch wurde es besonders beim Festvortrag, den Prof. Dr. Wolfram Decker von der TU Kaiserslautern hielt. Zunächst warf er einen Blick nach Frankreich und Skandinavien, wo Mathematik zurecht als Kulturleistung anerkannt wird, während die Deutschen eher Mathematikskeptiker sind und teilweise erschreckenderweise sogar stolz darauf sind, dass sie es nicht können. Dabei ist das Leben ohne Mathematik undenkbar, und die Bedeutung wächst ständig weiter, bedienen wir uns doch immer mehr Anwendungen der Mathematik wie Computerspielen, Bildverarbeitung, Wettervorhersagen, Navigation, Computertomographie – um nur wenige Beispiel zu nennen. Auch Suchmaschinen wie Google arbeiten mit mathematischen Algorithmen und mithilfe stochastischer Modelle, sogenannter Page-Rank-Matrizen. So ging Prof. Decker abschließend der Frage nach, wie man als Betreiber einer Internetseite im Googleranking mithilfe der Mathematik ganz nach oben gelangen kann.

Zum Abschluss der Feier faszinierte der Illusions- und Zauberkünstler Felix van Mel das Publikum mit einer Zaubershow. Er ließ nicht nur Tische fliegen, sondern zeigte auch, dass er die Phantasie von Menschen „berechnen“ kann.

20171202 Monoid GoldenesM 2017 MatthiasBergen MitHerrnGrunerUndHerrnZenderMonoid, das Mathematikblatt für Mitdenker, ist eine Zeitschrift für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Mathematik Interessierte und wird von der Johannes Gutenberg-Universität herausgegeben. Seit 1981 erscheint Monoid mit mittlerweile vier Ausgaben pro Jahr. Monoid hat sich zum Ziel gesetzt, mathematisch begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler zu fördern und sie sowohl zu Kreativität als auch zu selbstständigem und logischem Denken zu motivieren und somit die Freude an der Mathematik zu unterstützen. Dazu gehört auch der angesprochene Wettbewerb.

Die neuen Aufgaben gibt es jeweils ab September, Dezember, März und Juni bei euren Mathematiklehrern. Er wäre schön, wenn auch zukünftig wieder zahlreiche RWG-Schüler unter den Preisträgern sind.

 

 

 

 

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