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20180216 PraktikumStolz nahmen Hendrik Adler, Johanna Klusch, Annika Schmeel und Rachel Wrobel von Schulleiter Helmut Zender den vom Förderverein gestifteten Buchpreis für die besten Betriebspraktika ihres Jahrgangs entgegen. Die Klassenstufe 9 hatte während eines 14-tägiges Berufs- und Sozialpraktikum erste Erfahrungen und Einblicke in die Berufswelt gesammelt. Ihre Ergebnisse präsentierten die Schülerinnen und Schüler auf der Praktikumsmesse am Informationstag des RWG.

Mittelstufenleiterin Brigitte Neumann erklärt: „Bewusst beginnen wir sehr früh damit, dass unsere Schülerinnen und Schüler den geschützten Raum der Schule verlassen und mit der Realität der Berufswelt in Kontakt kommen. Auf diese Weise werden sie in die Lage versetzt, gezielt zu entscheiden, ob sie nach der 10. Klasse eine Ausbildung beginnen oder in die gymnasiale Oberstufe eintreten.“

Seit 20 Jahren ist das Praktikum fester Bestandteil der Studien- und Berufsvorbereitung, die von der 8. bis zur 13. Stufe kontinuierlich erfolgt. Im Berufsportfolio-Ordner werden sämtliche persönlichen Zertifikate dokumentiert. Darin finden unter anderem die Veranstaltungen und Betriebsbesichtigungen von „School goes Economy“ Aufnahme, die im Rahmen der Bildungslandschaft Neuwied praxisnahes Wissen und ökonomische Kompetenzen vermitteln. Hinzu kommen in Mittel- und Oberstufe die beiden informierenden Studien- und Berufstage mit Elternabenden, an denen viele regionale Vertreter aus Wirtschaft, öffentlichem Dienst und von Hochschulen teilnehmen. Dazu zählen außerdem die freiwilligen Praktika, das Assessment-Center sowie der Berufswahlunterricht in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Folglich erhalten die Schülerinnen und Schüler des Rhein-Wied-Gymnasiums mit dem Abitur nicht nur die Hochschulreife, sondern sind danach auch dazu befähigt, selbstständig und aktiv als Wirtschaftsbürger zu handeln.

„Wir fördern systematisch die wirtschaftliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler und geben ihnen alles Erforderliche mit, damit sie in Studium und Ausbildung erfolgreich sind. Mit dem Berufsportfolio haben wir ein sehr geeignetes Instrument, das uns von anderen Schulen positiv abhebt, weil – wie man hört – es längst nicht überall eingeführt sein soll, obwohl dies eigentlich Pflicht wäre“, berichtet Laufbahnberater Dr. Patrick Ostermann.

Zurück zum Betriebspraktikums der 9. Klasse: Primäres Ziel für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen ist es, aus der künstlichen Welt der Schule auszubrechen und konkreten Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt zu nehmen. Zwei Wochen lang gingen auch dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler in die verschiedensten Betriebe und Einrichtungen nter anderem als Bauplaner oder als Praktikanten im Bereich der Gesundheitsförderung, im Baugewerbe, bei Krankenkassen oder in Apotheken. Die meisten Praktikumsorte gab es zwar in Neuwied und Umgebung, aber einige Praktikanten zog es auch in die Ferne, sogar bis ins Forschungszentrum Astrophysik nach Potsdam. Ihre Eindrücke und Erfahrungen dokumentierten die Jugendlichen in Praktikumsmappen und auf Plakaten. Die Ergebnisse präsentierten sie zusammen mit selbsterstellten Produkten und Materialien allen interessierten Besuchern des Infotags. Einige hielten auch Vorträge, um die Berufe und Tätigkeiten, in die sie hineinschnupperten, vorzustellen.

Wir bedanken uns bei allen Betrieben, die unsere Schüler aufgenommen haben, um ihnen einen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt zu geben, ganz besonders bedanken wir uns bei den Betreuerinnen und Betreuern, die sich vor Ort die Zeit genommen, unsere Schüler unterstützt und die zwei Wochen interessant und lehrreich gestaltet haben.

 

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