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20151207 12BiologieGk1Am Montag, den 07.12.2015, erhielten wir, der Biologie-Grundkurs bi-1 der MSS12, die Möglichkeit, im Rahmen der Unterrichtsreihe über Gehirn und Nervensystem das Gehirn eines Schweines zu sezieren. Diese Hirne wurden Neuwieder Metzgerei Spindlböck zur Verfügung gestellt.

Zunächst erhielten wir von Frau Schmitz grundlegende Hinweise zum Vorgehen: Das Tragen von Handschuhen sei für die Schüler jeder Gruppe Pflicht, die das Sezieren vornahmen.

Des Weiteren wurden wir gebeten, das Gehirn mit dem nötigen Respekt zu behandeln, da es zwar bei der Schlachtung ein Abfallprodukt ist, aber dennoch zuvor einmal Teil eines Lebewesens gewesen ist. Frau Schmitz warf uns als Anleitung Arbeitsschritte und Aufgaben während des Sezierens als PowerPoint-Präsentation an die Wand.

Zunächst sollten wir uns gruppenweise mit dem Gehirn vertraut machen, es von außen betrachten und dabei feststellen, welche uns bekannten Strukturen erkennbar waren. Hier fielen insbesondere die charakteristischen Faltungen auf, die dazu dienen, möglichst viele Nervenzellen (Neuronen) im zur Verfügung stehenden Raum unterzubringen.

Anschließend hatten wir den Auftrag, vorsichtig die Haut des Gehirns zu entfernen. Die Haut ist mehr oder weniger durchsichtig. Dass sie zudem sehr dünn ist, war daran zu erkennen, dass sich die Haut nur in sehr kleinen Stücken entfernen ließ. Des Weiteren war sie durchzogen von vielen kleinen Äderchen bis in die Faltungen hinein, um die Sauerstoffversorgung in ausreichendem Maße zu gewährleisten.

Der nächste Schritt bestand darin, eine Scheibe des Schweine-Gehirns abzuschneiden. Dies führte dazu, dass Strukturen innen deutlicher erkennbar wurden. Beispielsweise wurde für uns der Balken sichtbar, welcher als „Verbindungsstelle" zwischen der rechten und der linken Großhirnhälfte dient und über welchen die Informationen aus den beiden Hirnhälften jeweils ausgetauscht werden.

Während das Gehirn von außen hautfarben bis rosa war, war es innen überwiegend weiß. Je weiter man ins Innere der Hirnstruktur vordrang, desto stärker überwog die weiße Farbe.

Abschließend sollten wir das Gehirn ausbreiten und untersuchen, welche Fläche es ungefähr einnehmen würde. Zwar war das Ausbreiten nicht vollständig möglich, da im Schweine-Gehirn aufgrund des Kühlens noch gefrorene Stellen vorhanden waren, doch auch so wurde deutlich, dass das Gehirn im Vergleich zu seiner eigentlichen Größe eine recht große Fläche beanspruchte.

Während des Aufräumens kam die Frage auf, weshalb das Gehirn geruchsneutral war, was Frau Schmitz uns damit beantwortete, dass sich aufgrund der Frische des Gehirns und der Kühlung noch keine Bakterien angesiedelt haben.

Zum Abschluss einer sehr interessanten Unterrichtsstunde machte der Kurs noch ein Gruppenfoto mit den der Schule zur Verfügung stehenden Gehirn-Modellen.

 

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