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20171027 11mu ExkursionMariaLaach 1Am Freitag, den 27. Oktober 2017, startete der Musikgrundkurs der Jahrgangsstufe 11 von Frau Fölster mittags nicht ins lang ersehnte Wochenende sondern nach Maria Laach. Nach einer kurzweiligen entspannenden Bustour eröffnete sich die wunderschöne Landschaft rund um den Laacher See, und die Abtei ließ sich von fern erkennen.

Im Klosterforum wurde zunächst ein einführender Film über das Kloster Maria Laach und das Leben eines Mönchs gezeigt. Dann empfing Pater Philipp Meyer OSB, Kantor der Abtei und Chordirektor der von ihm gegründeten Cappella Lacensis, die 22 Schüler und führte sie in einen Saal, in dem er abends mit dem Projektchor, der aus jungen Musikern aus ganz Deutschland besteht, für das Festkonzert an Allerheiligen proben wollte. Dort konnten nun alle Fragen gestellt werden, die sich während des Films ergeben hatten. Pater Philipp – mit Mitte 30 der bei weitem jüngste Mönch in der Abtei – berichtete gern und sehr ausführlich über seinen eigenen Werdegang und das Zusammenleben im Kloster mit seinen Regeln, Aufgaben, Möglichkeiten und natürlich auch Schwierigkeiten. Unter anderem war es sehr interessant, wie viele verschiedene Aufgaben ein Mönch, der ein einem Kloster lebt, je nach seinen Fähigkeiten bewältigen kann und muss. Auch die Frage, welche Bedingungen Voraussetzung sind, um in ein Kloster einzutreten, war ein spannender Diskussionspunkt.

Pater Philipp beeindruckte nicht nur durch seine Offenheit und Herzlichkeit sondern auch durch seine Lebensfreude und Energie, die er unter anderem in besondere Musikprojekte steckt: Momentan befindet er sich auf einer Konzertreise in Israel mit der Capella und Sängern aus dem Synagogalensemble Berlin. Außerdem startet er einen neuen Projektchor nur für Nonnen und Mönche aus verschiedensten Klöstern aus ganz Deutschland, die an einzelnen Wochenenden im Jahr zusammenkommen wollen, um zu singen und sich natürlich untereinander auszutauschen.

20171027 11mu ExkursionMariaLaach 2Anschließend zeigte Pater Philipp den Schülern die Romanische Basilika und gab sogar eine musikalische Kostprobe der mächtigen Orgel, die vom unten stehenden Spieltisch aus zu bedienen ist, deren Orgelpfeifen aber oben von der Empore herabklingen. Dann wurde die Antiphon des Tages mit den Schülern eingeübt, einzelne Neumen und der gregorianische Gesangsstil vertieft. Somit erfuhren die Schüler unter anderem, dass der Gregorianische Choral auf seine Weise die strengen Formen der romanischen Architektur erfüllt und den Tagesablauf und das Wirken der Mönche prägt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der man die Klostergärtnerei oder die Kunst- und Buchhandlung besichtigen konnte, beschloss das gemeinsame Abendgebet, in dem der Gregorianische Choral als gesungenes Gebet und Wort Gottes im Vollzug der Feier der Liturgie den Mittelpunkt bildet, den eindrucksvollen und interessanten Ausflug nach Maria Laach.

 

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