Erlebnisreiche Tage in Kolbenstein
Von: Admin Erstellt am Sonntag, 09. November 2008 um 12:07
Nach den Herbstferien fuhren alle 7. Klassen unserer Schule für jeweils 3 Schultage in das Waldjugendheim Kolbenstein bei Boppard. Das Waldjugendheim liegt einsam im Wald, Fernsehen und Radio gibt es nicht. Um die Mahlzeiten mussten sich die Klassen mit ihren Lehrern - unterstützt von freundlichen Eltern - selbst kümmern. Vielleicht hat es aber gerade deshalb den meisten Schülern gut in Kolbenstein gefallen.
Nach einer Vorstellungsrunde, bei dem sich alle ein Namensschild aus Holz basteln konnten, ging es nach dem Bezug der Zimmer nachmittags erstmals in den Wald. In der „Waldschule" mussten einzelne Gruppen verschiedene Gegenstände im Wald finden, an einer weiteren Station galt es, Tierspuren im Wald zu erkennen.
Ab 21:00 Uhr gab es eine Nachtwanderung: ohne Taschenlampe galt es, den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren. Schnell merkte man, dass man auch bei Dunkelheit noch etwas sieht, da sich das Auge an schwache Lichtverhältnisse anpassen kann. So war es eigentlich kein Problem, auf Waldlichtungen oder in einem Laubwald den vorgesehenen Weg entlang zu gehen, ohne zu stolpern oder gegen einen Baum zu laufen. Ganz anders war es in einem Nadelwald. Hier sah man nun tatsächlich nichts mehr - nur mit Hilfe eines Seiles, dass zwischen den Bäumen gespannt war, konnte man durch den Wald gehen.Am nächsten Vormittag galt es, Kleinstlebewesen im Waldboden mit Hilfe von Lupe und Bestimmungstafel zu identifizieren. Auch die Spuren von Wildschweinen konnten ausgemacht werden.
Am Nachmittag bekamen die Schüler(innen) die Aufgabe, Tiere plastisch darzustellen. Dabei durfte nur Material verwendet werden, dass vorher im Wald gesammelt wurde. Die wirklich schönen Ergebnisse sind rechts dargestellt.
Am nächsten Tag ging es nach einer Abschlussbesprechung, welche natürlich wieder im Wald stattfand, um 12.00 Uhr nach Hause.



Kommentare
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.