Ist unsere Rente sicher?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Bericht über ein Projekt der Stufe 11 mit auswärtigen Referenten

Am 10.7. und 11.7.06 wurden wieder die fächerübergreifenden Projekte der MSS 11 durchgeführt. Herr Winter und Herr Stützel boten ein ganz aktuelles Thema an, welches durch Referenten von außerhalb der Schule beleuchtet werden sollte. Herrn Winter war es zu verdanken, dass Herr Bernd Katzenstein vom "Deutschen Institut für Altersvorsorge" und Herr Kochelke von der "Initiative neue Marktwirtschaft" gewonnen werden konnten. In den Jahren zuvor hatte Herr Stützel zu ähnlichen Themen Vertreter von Banken und Versicherungen eingeladen. Mit 19 teilnehmenden Schülern wurde dieses sozialkundlich - mathematische Projekt gut besucht.

Die oben angegebenen Institute werden von privaten Geldgebern wie der Deutschen Bank bzw. dem Arbeitgeberverband der deutschen Metall- und Elektroindustrie finanziert. Beide Vortragenden und die von Herrn Winter vorbereiteten und in Gruppen bearbeiteten Thesenpapiere zielten darauf ab, dass in Deutschland wegen der ungünstigen Bevölkerungspyramide, der steigenden Lebenserwartung, der Kinderzahl von nur 1,4 pro Frau, der Misere der Rentenkassen, der Staatsverschuldung u.a. die private Altersvorsorge verstärkt werden müsse. Herr Katzenstein, der sehr fesselnd berichten konnte, schlug den Zuhörern konkret vor, etwa 5% bis 6% des Einkommens über das gesamte Arbeitsleben hinweg fürs Alter zu sparen. Die staatliche Rente werde aber in abgeschmolzener Form weiterhin ihre Bedeutung behalten.

Unter Anleitung von Herrn Stützel berechneten einzelne Arbeitsgruppen die Höhe einer Privatrente, die sich durch vierzigjähriges regelmäßiges Sparen ergibt. Es wurden verschiedene Zinssätze und Rentenbezugsdauern berücksichtigt sowie Wertverluste durch Inflation eingerechnet. Hierbei zeigte sich, dass auch die private Altersvorsorge ihre Probleme besitzt, etwa durch Schmälerung der Rente bei ansteigender Lebenserwartung sowie die sehr hohe Summe, die eine Rente beim Renteneintritt ín bar angespart sein muss. Verteilt über z.B. 19 mal 12 Monate sehen die Auszahlungen ja nicht so hoch aus.

Am zweiten Tag folgte die Vorbereitung und Durchführung der Präsentationen mit den Ergebnissen der Arbeitsgruppen. Durch das abwechslungsreiche Programm verging die Zeit wie im Flug. Es kann gehofft werden, dass in den kommenden Jahren wieder ein ähnliches Projekt unter Hinzuziehen von Fachleuten angeboten werden kann.

Abschlussfo...
Herr Katzen...
Herr Kochel...
Herr Winter...
Irina und S...