Computergeschichte des RWG

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cbm3032Es begann im Jahre 1980. Unsere Schule konnte sich für den Mathematikunterricht 2 Computer anschaffen. Die Wahl fiel auf den für damalige Verhältnisse leistungsfähigen und preiswerten Commodore CBM 3032. Der Rechner hatte einen Hauptspeicher von 32 kB, einen 6502 Prozessor, der später auch im legendären C 64 verwendet wurde, mit 1 MHz Systemtakt sowie einen integrierten Grün-Monitor mit 40*24 Zeichen. Als externe Speichermöglichkeiten stand anfangs ein Bandlaufwerk (d.h. ein Cassettenrecorder) zur Verfügung. Später wurde ein Doppellaufwerk für 51/4"-Disketten angeschafft sowie ein 7-Nadeldrucker. Insgesamt stellte dies eine Investition von ca. 10,000 DM dar. Programmiert wurde anfangs in BASIC, welches sich im ROM des Rechners befand, später zusätzlich in TCL-Pascal. Es dauerte nicht lange, bis sich auch eine Informatik-AG zusammenfand. Natürlich bestand das Programmieren hauptsächlich aus Trockenübungen, da sich ja rechnerisch ca. 10 Schüler einen Rechner zu teilen hatten.

Apple_iieDies wurde erst besser, als im Sommer 1986 7 neue Apple IIe angeschafft werden konnten. Die Rechner waren mit Z80-Karte, 80-Zeichenkarte, 128 kB Ram, Doppellaufwerk und Monitor bestückt. Dazu gab es jeweils ein Paket Appleworks als Anwendungsprogramm und 1 Drucker (für 7 Rechner!). Programmieren konnne man in Apple-BASIC, Turbo-Pascal 3.0 (via CP/M-Betriebssystem) und UCSD-Pascal. Das MSS-Büro beanspruchte allerdings einen eigenen Rechner, da damals die Oberstufenverwaltung auf Computer umgestellt wurde. Durch Zukauf gebrauchter Geräte standen schliesslich 8 Rechner zur Verfügung, d.h. für 2-3 Schüler jeweils ein Rechner. So konnte aus der Informatik-AG endlich ein Informatik-Grundkurs werden.1991 zogen alle Computer in den neuen Informatikraum um. Provisorische Kabelverhaue konnten endlich in Kabelkanälen verschwinden; die Schüler hatten auch mehr Platz zum Arbeiten. Im Sommer 1992 konnten dann neue Rechner angeschafft werden: 12 80386-SX mit 25 MHz und 2 MB Speicher als Clients für Schüler, 1 Lehrerrechner 80386-SX mit 40 MHz und 4 MB Speicher sowie einem Server 80386-DX. Die Rechner wurden unter Novell 3.11 vernetzt. Das System lief stabil und war ziemlich wasserdicht gegen Einbruchsversuche durch Unbefugte.

Dieses System wurde ab Herbst 1997 durch 120 MHz Pentium-PCs ersetzt. (siehe Seite Fachbereich Informatik). Seit dem Schuljahr 2001/2002 steht ein zweiter Computerraum zur Verfügung, der auch von anderen Fächern genutzt werden soll. Die Pentium-III-Rechner sind über T-DSL mit dem Internet verbunden und laufen unter Windows 2000.

 

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